Hochwassersituation in Wolterdingen

Die BI-Wolterdingen informiert im zweiten Abschnitt über die Hochwassersituation in Wolterdingen

 

Als erstes sehen Sie das Original-Diagrammblatt des Pegels Hammereisenbach mit den Aufzeichnungen für den Zeitraum vom 12. bis 19. Februar 1990. Darauf ist deutlich ersichtlich, dass am 15.02.1990 in der Zeit von etwa 9 bis 14 Uhr der Wasserstand am Limit von 2,50 m angekommen war. 

 

Messblatt Pegel Hammereisenbach 12. - 19. Februar 1990

 

Die Messanlage ist - wie auch an der Messlatte im Pegelmessschacht ersichtlich - lediglich bis zu einem Wasserstand von 2,50 m ausgelegt. Von der damaligen Gewässerdirektion Rottweil wurde nun strikt behauptet, dass der höchste Wasserstand bei 2,51 m gelegen hätte und nicht bei 2,92 m, wie wir nachfolgend anhand von Aufnahmen lückenlos beweisen können. Die Messungen sind nur bis  2,50 m möglich.

 

Die Logik dieser unwahren Behauptung ist dieselbe, als wenn eine Person mit 150 kg Körpergewicht behauptet, sie wiege lediglich 100 kg, nur weil sie auf einer Waage steht, die maximal 100 kg anzeigen kann.

 

 

 

Ferner wird bewusst verschwiegen, dass die Messanlage durch das Hochwasser beschädigt wurde. Von der Gewässerdirektion wurde daher behauptet, dass bei einem Wasserstand von 2,51 m laut Abflusstabelle der LfU (Landesanstalt für Umweltschutz) 152 m³/s abgeflossen sind. Es werden willkürlich 34 m³/s für das am Pegel vorbei geflossene Wasser hinzu addiert, also insgesamt 186 m³/s (natürlich von 2,51 m ausgehend)

Bei dem tatsächlichen Wasserstand von 2,92 m ergibt sich lt. der LfU-Tabelle ein Wert von 200 m³/s plus 81 m³/s am Pegel vorbei geflossenen Wassers, errechnet aus der Fläche und der Fließgeschwindigkeit (siehe Nivellement). 

 

Geländeschnitt Bregtal beim Pegel Hammereisenbach

 

Also waren es insgesamt 281 m³/s; das sind etwa 100 m³/s mehr, als von der Gewässerdirektion angegeben wird. Für das Einzugsgebiet vom Pegel Hammereisenbach bis Wolterdingen fallen zusätzlich weitere 11,58 % = 32 m³/s Wassermassen an, daher sind am 15.2.1990 ca. 313 m³/s durch Wolterdingen geflossen. Das sind immerhin 127 m³/s mehr, als von amtlicher Seite zugegeben wird und mehr als das dreifache dessen, was bei einem Hochwasserereignis als maximale Durchflussmenge aus dem Rückhaltebecken abgelassen werden kann, ohne den Wolterdingern wieder einmal nasse Füße zu bescheren.

Unseren Berechnungen liegen die offiziellen Daten des Deutschen Wetterdienstes sowie die Bewertung von Herrn Prof. Siegmund von der Uni Karlsruhe zugrunde, also gemessene und errechnete, keine aufgrund einer unzureichenden und defekten Messeinrichtung geschätzten Zahlen. Diese Daten können jederzeit vorgelegt werden.

 

Aus den geschönten Angaben der Gewässerdirektion hat die Uni Karlsruhe den Hochwasserdamm einschließlich des notwendigen Rückhaltevolumens von 4,7 Mio. m³ berechnet.

Ein weiterer Beweis für die Unrichtigkeit der von offizieller Seite im Zusammenhang mit dem Hochwasser von 1990 gemachten Angaben ist die beschädigte Brückenplatte beim Pegel in Hammereisenbach. 

Die inzwischen abgebrochene Brücke hatte einen lichten Durchlass von 2,80 m. Bei einem Wasserstand von 2,51 m wäre immerhin noch ein Freibord von 29 cm vorhanden gewesen und somit auch die Fahrbahnplatte nicht beschädigt worden.

 

Großansicht

Großansicht

 

Diese Beweise decken sich auch mit den Angaben des damaligen Eigentümers des Krumpenhofes, dass sich das Wasser an der Fahrbahnplatte gestaut hat.

Völlig unverständlich und gegenstandslos ist daher auch die von OV Müller ausgegebene Parole, dass das Rückhaltevolumen von 4,7 Mio. m³ ausreichend wäre und durch den Ausbau des Flussbettes zwischen den Häusern Egle und Peter Baier sowie dem sog. Landeswehr (Wehr Bregwerk) gefahrlos 110 m³/s abfließen können. Verschwiegen wird dabei, dass in der wasserrechtlichen Plangenehmigung des Landratsamtes für den Umbau des Landeswehres vom 12.7.2007 unter G) Hinweise Abs. 4 festgehalten ist, (Zitat) …“für die Ableitung von mehr als 75 m³/s Regelabfluss aus dem Hochwasserrückhaltebecken Wolterdingen ist eine Änderung des Planfeststellungsbeschlusses erforderlich“… Im Schadensfall, bedingt durch mehr Abfluss als 75 m³/s, dürfte dieser Passus für Geschädigte von erheblicher Bedeutung sein. OV Müller hat bei einer Dammbesichtigung großspurig erklärt, dass er in sämtliche Entscheidungen eingebunden war. 

 

Die Behauptung, dass 110 m³/s abfließen können, beruht auf einem in Auftrag gegebenen, aber völlig wirklichkeitsfernen Gutachten der Ingenieure Wald & Corbe. Diese Zahl ist allein schon deshalb unrealistisch, weil die Betriebserlaubnis ausdrücklich einen maximalen Regelabfluss von 75 m³/s vorsieht und eine Erhöhung auf 110 m³/s ohne baurechtliche Änderung illegal wäre. In diesem Gutachten wird angegeben, dass bei Profil 13+546 (unterhalb des Wehres Egle direkt beim so genannten Turnplatz) bei einem Wasseraufkommen von 75m³/s noch ein Freibord von 50 cm vorhanden sei, bei 90 m³/s ebenfalls 50 cm - was geradezu lächerlich ist - und bei 110 m³/s immerhin noch 30 cm. Um diese Zahlen zu errechnen wird die Fließgeschwindigkeit je nach Bedarf von diesen Spezialisten so lange erhöht, bis sich die politisch korrekte Wassermenge durch das enge Bett der Breg quälen kann. Das Dumme für sie daran ist nur, dass sich die Breg ganz anders verhält. 

 

In einem anderen Gutachten wird von einer Fließgeschwindigkeit von 1,7 m/s ausgegangen und diese Annahme dürfte im obersten Bereich angesiedelt sein. 

Doch die Realität ist eine ganz andere, denn bei 50 m³/s ist das Flussbett bei einer Fließgeschwindigkeit von 1,33 m/s randvoll und beginnt auszuufern. Den Beweis sehen Sie auf der nachfolgend eingefügten Grafik der LfU, das Beweismaterial datiert vom 14.01.2011.

 

Schwarzwälder Bote 15-01-2011 , Pegelmessung am Hammereisenbach und Hochwasser Breg Angerweg 14-01-2011

 

Genauso wie hier, werden die Daten und Zahlen so lange schön gerechnet, bis es zu den gewünschten Ergebnissen führte. Sie merken, dass dieses Gutachten (das sicher viel Steuergelder gekostet hat) nicht den Tatsachen entspricht - wie auch der angeblich gemessene Pegelstand mit 2,51 m vom 15.2.1990. Die Behauptungen von Wald & Corbe, dass bei einem Absenken des Schlauchwehres am Landeswehr 110 m³/s abfließen können, mag für die genaue Stelle des Schlauchwehres zutreffen, doch verengt sich ca. 15 m unterhalb des Wehres der Abflussquerschnitt auf einer Länge von etwa 20 m für einen Abfluss von lediglich 33 m³/s. Dieser Rückstau bewirkt, dass die angegebenen 110 m³/s das Schlauchwehr nie und nimmer passieren können - es sei denn, 77 m³/s lösen sich am Schlauchwehr in Luft auf. Nochmals zur Verdeutlichung, damit es auch diejenigen in den Rathäusern begreifen, die etwas langsam denken: Bei einer Pegelstandanzeige in Hammereisenbach von 1,64 m fallen laut LfU-Tabelle 61,45 m³/s + 11,58 % = 68,56 m³ Wasser in Wolterdingen an, also etwa 10 % unter den genehmigten 75 m³/s. 

 

Großbild

 

Diese Aufnahmen verdeutlichen den Zustand von 68,56 m³/s Abfluss. Wohin, außer in die Keller und Wohnungen der Anlieger, soll sich die Breg eigentlich noch ausbreiten, wenn sich tatsächlich 75 m³/s durch Wolterdingen quälen? Von dem angeblich möglichen Abfluss in Höhe von 110 m³/s einmal ganz zu schweigen.

 

Es ist geradezu eine Frechheit, mit welchen Unwahrheiten versucht wird, die Bürger und Anwohner ruhig zu stellen. Im Anschluss daran beginnt dann die von OV Müller so genannte „Baaremer Camargue“, eine Kies und Geröllwüste auf die er mächtig stolz ist und über die ein normal empfindender und denkender Mensch nur noch den Kopf schütteln kann. Auf diesen Punkt werden wir aber in unserem dritten Bericht noch näher eingehen.

 

Wie schon längst bewiesen, ist das Rückhaltebecken bei einem Hochwasser von 1990 und einem Abfluss von 75 m³/s um 13 Mio. m³ zu klein geraten, mit anderen Worten: Für einen Vollschutz müsste das Volumen viermal so groß sein, wie jenes, des bestehenden Rückhaltebeckens. Diese Tatsache wird natürlich von allen damit befassten Behörden vehement abgestritten, obwohl sie bislang den wissenschaftlich begründeten Gegenbeweis schuldig geblieben sind. Unser Vorschlag: Anstelle der Druckleitung von der Kläranlage Wolterdingen nach Donaueschingen könnte ja eine Leitung für diese überschüssigen 13 Mio. m³ Wasser unter dem Schellenberg verlegt werden um dann als echte Donauquelle wieder zutage zu treten. 

 

Was geschieht aber, wenn trotz maximal zulässigen Regelabflusses in Höhe von 75 m³/s das Hochwasserrückhaltebecken sich immer mehr füllt und ein Wasserstand von 2,00 m unterhalb der Dammkrone erreicht wird? Dann werden die Schleusen geöffnet und exakt so viel Wasser abgelassen, wie aus dem Bregtal in das Hochwasserrückhaltebecken nach fließt. Denn bei einem Überspülen der Dammkrone könnte der Damm so weit instabil werden, dass die reale Gefahr eines Dammbruches besteht. Spätestens dann bekämen viele Wolterdinger Bürger mehr als nur nasse Füße. Eigentlich sollte man von den führenden Wolterdinger Kommunalpolitikern so viel Solidarität mit den Anrainern der Breg erwarten können, dass sie hier einer weiteren Erhöhung der Hochwassergefahr entschieden entgegentreten. Aber wenn man selber hiervon nicht betroffen ist, kann man gut nach dem St. Florians - Prinzip handeln.

 

„Erhöhung des Regelabflusses bei Vollstau HRB Wolterdingen“

 

Wolterdingens Ortsvorsteher predigt dennoch gebetsmühlenartig und wider besseren Wissens, dass das Rückhaltebecken genügend Schutz vor einem Hochwasser von 1990 bietet. Woher sollte der Mann auch seine so oft demonstrativ zur Schau gestellte Sachkenntnis beziehen? Der ehemalige Leiter der Gewässerdirektion Rottweil ist laut einem Bericht aus der Homepage von Wolterdingen vom 12.06.2002 ebenfalls überzeugt, dass das Rückhaltevolumen für ein Hochwasser von 1990 völlig ausreichend ist, allerdings beruht diese Aussage auf den von ihm selbst geschönten Zahlen. Ganz getreu dem Motto: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

 

Homepage Wolterdingen 16-06-2002

 

Die Stadt- und Ortschaftsräte vertrauen blind den Angaben des Regierungspräsidiums, des Landratsamts und der Stadt Donaueschingen. Wer unterzieht sich denn einmal der Mühe, die sorgfältig ausgewählten Informationen aus dem Mund des Ortsvorstehers einmal gründlich zu überprüfen? Den vorliegenden erdrückenden Beweisen glauben sie keinerlei Beachtung schenken zu müssen.

Bis heute hat keine der vorgenannten Behörden sich bemüht, mit uns ein sachliches Gespräch zu führen. Im Gegenteil: Es wurde uns mitgeteilt, dass sämtliche Pegeldaten an der Donau nicht stimmen würden, wenn unsere Zahlen Bestand hätten. Allerdings wissen diese „Spezialisten“ bislang anscheinend nicht, dass uns ein Protokoll vom Landratsamt Tuttlingen vorliegt, aus welchem hervorgeht, dass der Pegel Kirchen-Hausen am 15.02.1990 nicht mehr erreichbar und wegen Überflutung außer Betrieb war. Welche Pegeldaten sollen eigentlich unseren Werten zuwiderlaufen, wenn es derartige Messwerte gar nicht gibt? Oder waren die erwähnten Pegelmessstellen hochwassersicher im Donaueschinger Rathaus untergebracht?

 

Hochwasserprotokoll vom 15-01-1990

 

In unserem ersten Bericht über die Umgehungsstraße haben wir die Bosporusdemokratie schon angeprangert, das gilt auch ganz besonders hier.

Wir sind daher der Meinung, dass die beiden Wolterdinger Vertreter im Donaueschinger Gemeinderat nicht annähernd über die Kompetenz verfügen, die Sachverhalte zu realisieren. Dies wäre aber die Grundvoraussetzung, um die Wolterdinger Belange zu vertreten.

Man ist geneigt, davon auszugehen, dass sich ein Amtsleiter aus Rottweil kurz vor seiner Pensionierung mit dem Bau des Hochwasserdammes ein Denkmal setzen wollte.

Die Ingenieure von Wald & Corbe garantieren einen Abfluss von 110 m³/s, obwohl nur 75 m³/s erlaubt sind. Durch die Errichtung des Hochwasserdammes war für OV Müller der Bau seiner Umgehungsstraße möglich, was sein vordringliches Ziel ist. Aber wir werden uns weiterhin mit allen dank des Rechtsstaates, in dem wir leben, zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diesen Schwachsinn wehren. Die Tatsache, dass diese aberwitzigen Pläne, allen vollmundigen Ankündigungen des Wolterdinger Ortsvorstehers und sonstigen Vertretern der Stadt Donaueschingen zum Trotz, noch nicht umgesetzt werden konnten, geben den von diesen Planungen und der damit verbundenen erhöhten Hochwassergefahr betroffenen Anliegern und deren Einwendungen in vollem Umfang recht. Daran wird auch ein fortgesetzter Etikettenschwindel in Form weiterer Offenlegungsverfahren nichts ändern können, da die wahren Absichten der Stadt Donaueschingen und ihrer maßgeblichen Akteure längst entlarvt und aktenkundig sind. 

 

Lügen haben bekanntlich kurze Beine.

 

Die neueste Nachricht können wir noch gar nicht richtig einordnen, ob es sich nun einen letzten Hilfeschrei handelt, oder ob es tatsächlich möglich ist, dass soviel Torheit gebündelt auf einem Haufen Platz hat. Vor wenigen Tagen erfuhren wir Näheres über den neuesten, an Irrsinn kaum zu überbietenden Coup der Stadt Donaueschingen: Es wurde ein Gutachten eingefordert, wie die Wolterdinger Breginsel als Retentionsfläche im Fall eines Breg Hochwassers - was doch eigentlich laut der von offizieller Seite gebetsmühlenhaft gestreuten und vollmundigen Verlautbarungen nie wieder eintreten soll – genutzt werden kann. Abgesehen davon, dass es eine aberwitzige Idee ist, in der Ortslage eine weitere Geröllwüste anzulegen, ist die Schutzfunktion dieser Retentionsfläche von 1000m³ völlig nutzlos.

Wie aus anhängendem Lageplan ersichtlich, soll auf der Insel gegenüber der Halle Schrenk in der Hallenbergstraße ein Retentionsausgleich für das Gewerbegebiet III geschaffen werden. (rot markiert)

 

Wolterdinger Breginsel

 

Wenn man berücksichtigt, dass dank der Engstelle hinter dem Schlauchwehr maximal 33 m³/s abfließen können, stauen sich dort bei einem Regelabfluss von 75 m³/s insgesamt 38 m³/s an. Die geplanten 1.000 m³ Reserve wären dann in (1.000 m³ ÷ 38 m³/s =) 26 Sekunden vollgelaufen. Für weniger als eine halbe Minute soll ein solcher Aufwand mit Hilfe reichlich fließender Steuermittel betrieben werden? 

 

In der Begründung des Bebauungsplanes wird angegeben, dass es sich um eine Gesamtfläche von 6,7 ha (67.000 m²) handelt. Wird diese bisherige Retentionsfläche nun aufgeschüttet und zwar 0,80 m über das geplante Straßenniveau von bereits 1,00 m im Mittel Schütthöhe, also insgesamt mindestens 1,80 m, wird diese Fläche zwar hochwassersicher, jedoch das nunmehr ungehindert abfließende Hochwasser den Unterliegern in vollem Umfang zugeleitet.

 

Davon ausgehend, dass bei einem größeren Hochwasser diese bislang unbebaute und nicht angeschüttete Fläche nur einen halben Meter überflutet werden kann, können 33.500 m³ Wasser zurückgehalten werden, der Rest kann problemlos am Waldsaum entlang abfließen.

 

Demgegenüber soll auf der Insel eine Retentionsfläche nach dem Plan des Ing.-Büros Kapfer aus Tuttlingen mit einem Rückhaltevolumen von 967 m³ geschaffen werden, welches in 26 Sekunden bereits ausgeschöpft ist. Sie lesen richtig: 967 m³ als Ausgleich für 33.500 m³. 

 

In der Begründung des Büros Karrer (SPD-Gemeinderat) ist zu lesen: (Zitat) „bei den hier dargestellten Erweiterungsflächen für Gewerbe handelt es sich um die einzig nutzbaren ebenen Flächen in der ansonsten bewegten topographischen Lage des Bregtales, welche dank der Fertigstellung der letzten Hochwasserschutzmassnahmen nicht mehr in einem Überschwemmungsgebiet liegen.“

Hieraus ergeben sich folgende Fragen an Herrn Karrer: 

1.Warum soll ein zusätzlicher Retentionsausgleich geschaffen werden, wenn es doch angeblich jetzt keine Überflutungen mehr gibt?

2.Kennen denn Herr Karrer und seine Ratsmitglieder die Topographie von Wolterdingen auch 46 Jahre nach der Eingemeindung immer noch nicht?

Unser Rat: Machen Sie gelegentlich einen Spaziergang auf der alten Straße von Wolterdingen nach Tannheim. Vielleicht fällt Ihnen dabei auf, dass die dortige Topographie für eine Gewerbeansiedlung sogar exzellent wäre, wenn man nur will; zumal unseres Wissens das ganze Gelände vom Pfarrwald bis zum Langenseelenweg schon längst in Gemeindebesitz ist.

 

Aber zurück zu dem neuesten Witz, von dem Wolterdingens Ortsvorsteher natürlich wie immer nichts wusste. Soll mitten im Dorf eine weitere „ Camargue“ im Kleinformat, also eine neue Geröll- und Steinwüste, geschaffen werden? Ist es noch nicht genug, was dieser Mensch mit seinen Donaueschinger Ratskollegen in Wolterdingen bisher angerichtet hat? Und das Tollste daran ist, dass der Ortsvorsteher wieder einmal behauptet, er wisse von diesen Aktivitäten nichts. Wozu sitzt der Mann eigentlich im Gemeinderat und gemeinsam mit seinem Wolterdinger Ratskollegen sogar im Technischen Ausschuss der Stadt? Immer mehr sollte doch jetzt für jeden erkennbar sein, dass hier auf geradezu sträfliche Art von völlig unverantwortlich handelnden Politikern nachhaltig die Zukunft des Ortes geschädigt wird. Die beiden maßgeblich die Politik in unserem Ortsteil bestimmenden Ortschafts- und Gemeinderäte müssen sich fragen lassen, wann sie endlich ihrem Auftrag, den sie von den Wolterdinger Bürgern erteilt bekamen, gerecht werden wollen. Aber sie ziehen es vor, weiterhin die damit verbundenen Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen und zu genießen. Dies alles sei ihnen gegönnt, aber dann sollen ihren Verpflichtungen ebenso nachkommen. Oder wäre es nicht doch an der Zeit, dass sie endlich anderweitige Konsequenzen ziehen, da sie offenkundig weder willens, noch fähig sind, ihre Ämter verantwortungsvoll auszuüben?

 
Friday the 15th. Bürgerinitiative Wolterdingen
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